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The Last of Us für die PS3: Survival-Horror mit kleinen Schwächen

Marco Kolditz
Von Marco Kolditz am
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Es gibt sie leider viel zu selten: Echte Perlen im großen Meer der Spieleproduktionen. Was zuletzt dem Reboot von Tomb Raider eindrucksvoll gelang, gelingt nun teilweise auch dem Survival-Horror-Spiel „The Last of Us“ von Naughty Dog. Das Spiel für die PS3 könnt Ihr jetzt mit etwas Glück gewinnen!

Ich bin ein großer Fan von Spielen mit dichter Atmosphäre und einer originellen wie auch spannenden Geschichte. Dahingehend bin ich auch ziemlich schmerzfrei und beende oft ein Spiel bereits nach wenigen Minuten, sofern mich dieses nicht sofort beeindruckt, fesselt und in die überzeugende Welt des Spiels hineinsaugt.

Das exklusiv für die Playstation 3 erschienene Survival-Horror-Spiel „The Last of Us“ hat mich als positiver Vertreter seines Genres gleich gepackt: Als Spieler befinden wir uns sofort in der Geschichte, welche etwa 20 Jahre vor dem eigentlichen Geschehen des Abenteuers beginnt.

Solltet Ihr nicht gerade zur ganz harten und abgestumpften Sorte von Mensch gehören, so werdet Ihr schon zum Beginn der Geschichte emotional aufgewühlt und spätestens bei der Einblendung des zeitlich geschickt positionierten Titels des Spieles schlichtweg mitgerissen.

Sony Computer Entertainment, de.playstation.com

Die Geschichte von „The Last of Us“

Joel und Ellie in The Last of Us

Es handelt sich bei „The Last of Us“ um ein klassisches Endzeit-Drama, in welchem die Menschheit von einer mysteriösen Pandemie dahin gerafft wurde: Ein aggressiver Pilz befällt Menschen und bestimmt fortan ihr gewalttätiges Handeln.

Als Überlebende der Seuche kämpfen sich der Protagonist Joel und seine 14-jährige Begleiterin Ellie von einem Militärstützpunkt in Boston quer durch die USA zu einer Rebellengruppe an der Westküste. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist im Spiel auch jederzeit spürbar. Die Gewalt wird sehr realistisch und erbarmungslos dargestellt, frei nach dem Motto: Töte oder werde getötet. Bei diesem Spiel geht es um das pure Überleben.

Anders als in heutigen meist doch eher eintönigen Action-Shootern geht es bei „The Last of Us“ aber nicht um die sinnlose Verschwendung von möglichst viel Munition, ganz im Gegenteil: Jede Herausforderung fordert ein überlegtes Vorgehen. So wird die knappe Munition für die kniffligsten Momente aufgespart und manche Feinde müssen durch geschicktes Schleichen umgangen werden. Bei vielen Szenen hat der Spieler sonst auch keinerlei Chance zum Überleben.

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Wenig Abwechslung im Gameplay

Die von dem aggressiven Pilz schon länger befallenden Gegner sind körperlich ziemlich deformiert und blind.

So sehr ich die gesamte Präsentation des Spieles durch die hervorragende Grafik und ausgezeichnete Synchronisation zu schätzen weiß, so sehr muss ich leider auch die Eintönigkeit des Gameplays bemängeln. Es finden sich nur eine kleine Handvoll unterschiedlicher Gegner, nicht sonderlich stark voneinander differenzierte Waffen und sehr wenige Rätsel im Spiel. Diese beschränken sich meist auf das Auffinden von Leitern oder verschiebbaren Containern, um größere Abgründe zu überqueren oder höher gelegene Ebenen zu erreichen.

Leider wirken auch unsere Gegner im Spiel nicht sonderlich intelligent: Selbst die Vertreter des gegnerischen und nicht-infizierten Militärs bleiben häufig an Ort und Stelle völlig unbeeindruckt stehen, obwohl man Ihnen soeben gezielt den Helm vom Kopf geschossen hat. Ebenfalls kurios: Die computergenerierten Begleitungen des Spielers bleiben beim Erklimmen von Feuerleitern oder größeren Kletteraktionen oft ohne erkenntlichen Grund weit zurück, um dann jedoch am Zielort urplötzlich wieder neben dem Spieler aufzutauchen.

Sony Computer Entertainment, de.playstation.com

Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass wir eigentlich ständig ein Auge auf die zu beschützende 14-jährige Ellie richten sollen, kann dieses merkwürdige Verhalten den Spieler oftmals aus der ansonsten so einnehmenden Atmosphäre des Spieles herausreißen.

Die Beziehung zwischen Joel, Ellie & dem Spieler

Besonders positiv hervorstechend ist bei „The Last of Us“ die Art und Weise, wie eine gewisse emotionale Beziehung zu den Protagonisten des Spieles aufgebaut wird: Umso tiefer man sich gemeinsam in die bedrohliche Spielwelt dieses Endzeit-Szenarios gräbt, umso mehr Empathie empfindet man für Joel und Ellie und fiebert entsprechend ständig mit.

Dieselbe Verbindung findet auch zwischen den Spielfiguren selbst statt: Während Joel anfangs nicht sonderlich begeistert davon ist, Ellie durch die halbe USA zu begleiten, weicht sein Herz im Laufe des Spieles spürbar auf.

Sony Computer Entertainment, de.playstation.com
Das Gewinnspiel ist abgelaufen!
Die Special Edition von The Last of Us und der dazugehörige Soundtrack in Form einer originellen USB-Audiokassette wurden verlost. Herzlichen Glückwunsch! Das Gewinnspiel lief bis zum 03. August 2013.

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Bildnachweis:
Wertung: The Last Of Us
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Der letzte große Titel der Playstation 3 mit hervorragender Grafik, Atmosphäre, Geschichte und Spielgefühl!
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Review von Marco Kolditz

Videogalerie:

Trailer zum Spiel

Bildergalerie:

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Profilbild von Marco Kolditz

Marco Kolditz ist unter dem Namen MEER DER IDEEN seit 2009 als Content Creator in München selbstständig.
Marco Kolditz hat bislang 423 Artikel geschrieben.